January 30, 2006
January 29, 2006
man spricht Mundart
Da schau her – jetzt gibt es vom Kultusministerium eine Materialsammlung zum Dialektunterricht in den Schulen. Offenbar verliert Mundart zu sprechen endlich seinen Hauch von Rückständigkeit und Dumm sein. Der Minister betont sogar ausdrücklich, dass Mundart keine Manko sein darf, sondern eine Bereicherung darstellt. Übrigens ist die Pflege der Mundart in der bayerischen Verfassung im Artikel 131 angelegt.
und wenn die Welt ein Dorf wäre…
und hundert Einwohner hätte, dann wären davon 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner und 8 Afrikaner. Oder 52 Frauen und 48 Männer, 70 Nicht-Weiße, 30 Weiße, 70 Nicht-Christen und 30 Christen. 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle, 6 Personen würden 59 des gesamten Reichtums besitzen und alle 6 würden aus den USA stammen. 80 hätten keine oder nur schlechte Wohnungen, 70 wären Analphabeten, 50 wären unterernährt, nur einer hätte einen Computer und einer hätte einen akademischen Bildungsgrad. Fazit: wenn man ein Bankkonto hat, etwas Geld im Geldbeutel und etwas Kleingeld in einer Schachtel gehört man zu den wohlhabenden Menschen auf der Welt, und das sind nur 8 Prozent der Weltbevölkerung.
echt kurios
January 28, 2006
Frühling oder zu früh dran?
January 27, 2006
Ein neuer Job für mich?
January 26, 2006
So was aber auch, DIE sind wohl überall
Früher wurden Schwule Friseur, Tänzer oder Florist und heute sind sie sogar Fußballer in der Nationalmannschaft.
January 25, 2006
January 23, 2006
January 22, 2006
Bitte lächeln!
Vitamine und Mineralstoffe
Türkei bereitet EU-Beitritt vor
indem die neuen Münzen dem Euro verblüffend ähnlich sind.
Deutschland verliert 50.000 Einwohner
January 21, 2006
January 18, 2006
Erstaunlich
January 16, 2006
Stachus 1963
January 15, 2006
Müllkinder
January 14, 2006
Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart
Und er lebte in der großen Stadt
Es war in Wien, war Vienna
Wo er alles tat
Er hatte Schulden denn er trank
Doch ihn liebten alle Frauen
Und jede rief:
Come and rock me Amadeus
Er war Superstar
Er war populär
Er war so exaltiert
Because er hatte Flair
Er war ein Virtuose
War ein Rockidol
Und alles rief:
Come and rock me Amadeus
Amadeus, Amadeus…
Es war um 1780
Und es war in Wien
No plastic money anymore
Die Banken gegen ihn
Woher die Schulden kamen
War wohl jedermann bekannt
Er war ein Mann der Frauen
Frauen liebten seinen Punk
Amadeus, Amadeus…
January 12, 2006
Weg mit dem Hauptbahnhof
Nach der Fußballweltmeisterschaft geht es los mit dem Bau der zweiten S-Bahnstrecke durch die Stadt. Dazu werden rund um den Hauptbahnhof 4 Schächte gegraben von denen aus die Tunnelbauartbeiten in 40 m Tiefe vorangetrieben werden. Zeitgleich wird der Hauptbahnhof teilweise abgerissen und soll entweder so, oder so ausehen. Wobei mir der Entwurf des Architektenbüro Auer + Weber, ein Glashaus mit großzügiger Schalterhalle, am besten gefällt. Die neue S-Bahnstation Hauptbahnhof befindet sich dann genau unter der Mitte der Schalterhalle. Zur Erschließung soll in der Schalterhalle ein 50 mal 50 Meter großer Nukleus erschlossen werden. Durch diesen Schacht soll Tageslicht bis auf den Bahnsteig fallen. Vorläufer dieser Planungen war, dass man vor 15 Jahren den gesamten Hauptbahnhof mit allen Gleisanlagen unter die Erde verlegen wollte und darüber Wohn- und Bürogebäude und einen Park errichten wollte. War aber viel zu teuer. Und die gigantischen Pläne aus den 30iger Jahren, den Hauptbahnhof nach Laim zu verlegen und alles mit einer protzigen Prachtstrasse zu erschließen verschwanden zeitgeschichtlich bedingt in den Schubladen und die Modelle im Stadtmuseum.
Unser Hauptbahnhof hat offensichtlich nie eine lange Lebenserwartung. Der erste Bahnhof aus Holz in der Nähe der heutigen Hackerbrücke brannte bald ab. Dann entstand an der jetzigen Stelle durch den Architekten Bürklein, der auch die Maximilianss
trasse entworfen hat, der neue Centralbahnhof. In der heutigen Schalterhalle sind noch Reste der damaligen Bahnsteighalle erhalten. Daneben befand sich der Bahnhof der Ostbahn nach Landshut und Regensburg. Das wurde dann mit der Zeit immer mehr ausgebaut und vergrößert. Schon in den 20iger Jahren gab es Pläne den Bahnhof nach Westen zu verlegen. Diese Planungen wurden in der NS-Zeit aufgegriffen und ins gigantische ausgeweitet. Der Hauptbahnhof überstand den Bombenkrieg kaum beschädigt, jedoch gab ist beim Wiederaufbau der Stadt Pläne ihn bis hinter die Paul-Heyse-Unterführung zurück zu verlegen. Da man dann doch an der alten Stelle geblieben ist, wollte man aber einen modernen Hauptbahnhof haben. Ergebnis ist der heutige Bau mit seinem Nierentisch-Vordach (Zeitgeschmack in den 50igern). Aber schon in den 80iger Jahren kamen Pläne für einen Um- oder Neubau auf. So sollte ein Hochhaus an der Seite der Bayerstrasse entstehen mit einem Kaufhaus drin.
Überreste von den ganzen Plänen sind nur die alufarbigen Einbauten im linken Teil der Bahnsteighalle. Aber jetzt geht es ihm an den Kragen, da der gesamte Gebäudeteil mit der Schalterhalle abgerissen wird nur die Gleishalle bleibt bestehen. Bis 2011 soll der Neubau fertig sein und die 2. S-Bahn-Stammstrecke in Betrieb genommen werden. Bis dahin hat Max Maulwurf, das Maskottchen der S-Bahn viel zu tun.
PS: Habe noch 2 interessante Pläne über den Streckenverlauf und die neuen Stationen gefunden.






















